Eine neue Lieblings-(Sarooja)Jacke

Hallihallo!

Heute zeige ich Euch ein absolutes Lieblingsteil, das ich in meinem Kleiderschrank nicht mehr missen möchte. Es geht um meine Sweatjacke Sarooja von Sarona Homemade, die ich vor Weihnachten noch genäht habe.

Wie es dazu kam? Eine Freundin war schon vor längerer Zeit total begeistert von meinem Hoodie Saroodie und meinte, dass sie so einen auch gerne hätte und war sehr interessiert daran, wie so ein Pulli genäht wird. Mein Kommentar dazu war dann: „Ja dann nähen wir dir halt zusammen einen.“ Damit ging das Projekt dann in die Planung. Nachdem ihr die meisten Pullis zu warm sind, sollte es ein Schnitt mit Reißverschluss sein, den Wickelkragen fand sie aber auch ganz toll. Was für ein Glück, dass es den Schnitt mittlerweile mit beidem gibt 🙂

Bei der Stoffsuche für ihren Pulli stach mir dann dieser wunderschöne weinrot melierte Kuschelsweat in die Augen und musste mit. Eigentlich hatte ich ja nicht geplant, mir auch ein Exemplar zu nähen, aber nachdem der Stoff schon da war, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Also haben wir uns ein Wochenende getroffen und jede eine Jacke genäht 🙂

Genäht habe ich den Schnitt ohne Änderungen und ich finde, er passt perfekt. Entgegen der Anleitung habe ich auch die Innenseite der Kapuze und die Belege aus dem dicken Sweat genäht. Dadurch hat man bei geschlossenem Pulli vorn vier lagen Stoff. Ich kann mir vorstellen, dass das für viele zu dick ist; ich finde es aber genau richtig. Der Pulli ist dadurch super dick und kuschelig, genau richtig für mich 🙂 Außerdem haben die Kapuze und der Kragen mehr Stand, das finde ich sehr angenehm.

Auch die Bündchen habe ich aus Sweat genäht, der ist allerdings sehr dehnbahr, mit dem Hauptstoff wäre das glaube ich nicht so gut gegangen. Und natürlich durften die kleinen Details aus Snappap (unterlegt mit dünnem Filz) auch nicht fehlen. Auf der Brust habe ich mein Logo aufgestickt. Es war ziemlich kompliziert, das Muster auf das Material zu übertragen, aber ich finde, die Mühe hat sich gelohnt. Ich habe das Logo erst ausgedruckt, im Gegenlicht auf der Rückseite nachgemalt, die Vorderseite ganz dick mit Bleistift angemalt und dann auf das Snappap gelegt. Wenn man dann auf der Rückseite das Muster nochmal nachmalt, überträgt sich der Bleistift aufs Material. (Ja, so ist das eben, wenn man weder Plotter noch Pauspapier im Haus hat 😉 )

Die Anleitung war gut verständlich und strukturiert und mit dem Pulli bin ich super zufrieden. Besonders der seitliche Reißverschluss und der dicke Kragen haben es mir angetan. Das nächste mal würde ich noch Reißverschlüsse in die Taschen nähen, die stehen manchmal etwas auf, vor allem im Sitzen. Der Pulli ist aber auch so zu einem absoluten Lieblingsteil geworden und wird nach dem Waschen immer ganz unauffällig wieder nach oben geschummelt 🙂

Der Pulli meiner Freundin wird übrigens Berichten zufolge auch in Dauerschleife getragen, was mich natürlich ganz besonders freut. Bei mir wird es auf jeden Fall nicht bei dem einen Pulli bleiben, ich hätte sehr gerne noch einen in einem schönen petrol. Oder maritim blau, oder mit Muster, oder….?^^ Wir werden sehen 😉

Nächstes Mal werde ich Euch hoffentlich das genähte Weihnachtsgeschenk für meinen Papa zeigen, das wartet auch schon eine Weile darauf, hier verewigt zu werden.

Bis dahin macht es gut und bis bald,
Pia


Schnitt: Sweatjacke Sarooja von Sarona homemade

Stoff: Sweat von Herbert Textil, Kordel von Strandguträuber

Verlinkt: Rums, Sewalong von Fräulein An

5 Kommentare

  1. Hallo Pia, der asymmetrische Schnitt vorne macht die Jacke zu etwas ganz Besonderem! Schön ist auch der schlichte melierte Sweatstoff in Kombination mit den Snap Pap Ecken.
    Liebe Grüße,
    Amely

  2. …deine Jacke ist einfach klasse…wenn die meine Mädels sehen…
    besonders gut sind dir die kleinen Details gelungen, aber auch die Passform ist perfekt!
    herzlich, marit

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*