N wie Nerd-Pulli

Hallo!

Schon das ganze Jahr habe ich die Aktion 12 Letters of Handmade Fashion verfolgt, bei der jeden Monat ein Buchstabe gezogen wird und passend dazu Kleidungsstücke genäht werden. Ich habe es aber bisher einfach nicht geschafft, auch mal teilzunehmen. Bis jetzt! Für den November wurde der Buchstabe N gezogen. Das passte super zu meinen Nähplänen, deshalb bin ich heute dabei mit meinem

(Natürlich Nicht Normalen) Nerd-Pulli 😀

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Den Stoff „Professor Grips“ habe ich schon vor Monaten bei Stoffwelten.de gekauft, ich hatte dabei ziemlich genau den Pulli vor Augen, der es jetzt auch geworden ist. Dann lag der Stoff im Regal, bis mir der Schnitt Lady Sky von Mialuna in die Finger kam. Der Schnitt war schnell gekauft und der Pulli auch fix genäht.

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Hier sieht man nochmal den tollen Stoff. Als Chemikerin MUSSTE ich ihn haben, war ja klar 😀 Ich finde ihn total süß mit den kleinen Kolben und Reagenzgläschen. Genau richtig für die Arbeit im Labor. Das Molekül ist übrigens Theobromin. Es ist verwandt mit Coffein und in Schokolade enthalten. Mjam! 🙂

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Der Schnitt Lady Sky gefällt mir super gut. Weil ich einen figurnahen Pulli wollte, habe ich ihn in Größe 32 genäht. Untenrum passt das auch super, den nächsten würde ich an den Schulter eher in S nähen, er ist minimal zu schmal. (Nein, weniger Handstand machen ist keine Option 😉 )

Der Pulli ist innen komplett mit Belegen versäubert, das gefällt mir sehr. So ist auch innen alles hübsch. Besonders toll finde ich jetzt schon den Kinnschutz. Ich mag solche kleinen Add-ons.

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Ich habe die innenliegenden Taschen gewählt und den Rest Paspel mit eingenäht. Ich finde der Kontrast macht sich gut. Die Taschen klaffen leider beim Tragen etwas auf, vielleicht nähe ich die hintere Seite nochmal fest, damit nicht ganz so viel absteht.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Nerd-Pulli (Ich denke man muss ein bisschen Nerd sein um sich so einen Pulli zu nähen. Aber hey, ich steh dazu 🙂 ). Ich habe ihn jedenfalls direkt angezogen und mich wohlgefühlt 🙂

Und deshalb bin ich diesmal auch dabei, und weil Donnerstag ist schicke ich den Pulli natürlich auch noch zu Rums.

 

Nerdige Grüße,
Pia


Schnitt: Lady Sky von Mialuna in 32

Verlinkt: RUMS, 12 Letters of Handmade Fashion

jErik als (Tango-)Hemd

Soo, ich melde mich hier mal aus der Versenkung!

Es ist ja schon wieder eine Weile her dass ich hier etwas gezeigt habe, aber ich habe immerhin eine gute Ausrede 😉 Ich habe in der Zwischenzeit nämlich meine Masterarbeit fertig geschrieben. Und mein Studium damit offiziell beendet. Yeah! 🙂 Die letzten Wochen im Labor und das Zusammenschreiben der Ergebnisse haben doch mehr Zeit beansprucht als gedacht, so dass ich nur sehr selten an der Nähmaschine gesessen bin. Für ein Teil hat es aber Gott sei Dank doch noch gereicht 😉

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Dieses Hemd habe ich für einen guten Freund genäht. Er hatte angeboten, mir Stoff für zwei meiner Projekte zu finanzieren, wenn ich ihm ein Hemd zum Tangotanzen nähe. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen 😉 Also waren wir ein paar Wochen später in München zu Besuch und haben gemeinsam auf dem Stoffmarkt den passenden Stoff ausgesucht. Am Ende ging der Deal dann doch anders aus als ursprünglich vereinbart. Ich habe die Materialkosten übernommen und dafür seine alte Systemkamera bekommen. Finde ich sogar noch besser. Und sollte das Hemd gut passen, dann gibt’s auf jeden Fall noch ein zweites gratis dazu 😉

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Als Schnitt für das Hemd habe ich jErik von Prülla verwendet. Nachdem der Gute fast zwei Meter groß ist, musste ich den Schnitt auf XXL vergrößern. Und nachdem es ein Hemd sein sollte, habe ich mit Hilfe von meinem Schnittkonstruktionsbuch und dieser Anleitung einen richtigen Hemdkragen drangebastelt. Das hat glücklicherweise auch alles so gepasst wie ich mir das gedacht hatte 🙂

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Statt den normalen Eingriffstaschen habe ich innen an der gleichen Stelle Innentaschen angebracht, so dass kleinere Dinge verstaut werden können. Und natürlich musste eine Knopfleiste an das Hemd. Es waren Druckknöpfe gewünscht, also sind es auch welche geworden. So musste ich schon keine Knopflöcher nähen 😉 (auch wenn der Knopflochautomat meiner alten Singer wunderschöne Knopflöcher macht)

Als letzte Änderung hatte sich der „Beschenkte“ einen abgerundeten Saum gewünscht. Erst als ich den Stoff am Ende umnähen wollte, ist mir aufgefallen, dass das ja in diesem Fall nicht geht. Also habe ich einen Beleg angenäht. Wieder was gelernt 🙂

Der Stoff ist ein relativ flutschiges und dehnbares Gewebe, etwas dicker als Jersey. Er ist außen leicht glänzig und fasst sich auch gut an, zum Vernähen war er aber nicht wirklich toll. Super rutschig und quasi nicht bügelbar. Aber egal, es hat ja alles geklappt 🙂

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Alles in allem habe ich deutlich länger für das Projekt gebraucht als ursprünglich geplant, aber ich habe es pünktlich zur Abgabe der Masterarbeit fertig bekommen und konnte es dann gleich am folgenden Wochenende überreichen. Ich bin sehr gespannt, wie es sich in der Praxis schlägt 🙂

Lieber ToM, ich hoffe du hast ganz viel Freude mit deinem neuen Hemd!

Bis bald,
Pia


Schnitt: jErik von Prülla, auf XXL vergrößert

Verlinkt: Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge, jErik Designbeispiele

 

Ein Kimono-Tee-Stillshirt zur Geburt

Hallo!

Vor zwei Wochen hat eine gute Freundin ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Natürlich habe ich mich gleich an die Nähmaschine gesetzt, um ein Mitbringsel zu nähen. Als erstes wollte ich ja einen Body für den kleinen Mann nähen. Aber nachdem vom ersten Kind eh noch genug Klamotten da sind und er sowieso innerhalb kürzester Zeit wieder rausgewachsen wäre, habe ich mich doch anders entschieden.

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Ich habe in letzter Zeit so viele schöne Kimono Tees gesehen und wollte den Schnitt unbedingt auch einmal nähen. Außerdem wollte ich nichts zu kompliziertes nähen, es sollte ja schnell fertig werden. Den Schnitt habe ich dann nach dieser Anleitung in ein Still-Shirt umgewandelt.

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Das Vorderteil des Shirts wird gedoppelt, so entsteht seitlich ein Eingriff. Das innere Vorderteil hat in der Mitte einen Schlitz, so können die beiden Lagen zum Stillen gegeneinander verschoben werden. Und beim normalen Tragen sieht man (hoffentlich) nicht wirklich, dass es ein Still-Shirt ist.

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Auch diesmal habe ich wieder mit meiner Cover gekämpft, aber am Ende hat alles einigermaßen hingehauen. Vielleicht werden wir ja doch noch Freunde. Irgendwann… 😉

Ich hoffe auf jeden Fall, dass das Shirt seine Funktion erfüllt und Mama und Kind lange Freude daran haben werden 🙂

Bis bald,
Pia

 

Schnitt: Kimono Tee von Maria Denmark

Verlinkt: Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday

Top-Experimente

Hallo!

Das heutige Top war sozusagen ein Versuchsexperiment. Und das gleich in zweierlei Hinsicht.
Tops trage ich eigentlich täglich, zusammen mit Jeans und einem Pulli obendrüber. Bequem, praktisch und ich muss nicht lange nachdenken, was gut zusammen passt. Ich hatte deshalb schon seit längerem vor, mal ein Top selbst zu nähen. Nähtechnisch sollte das ja keine größere Herausforderung sein.

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Also habe ich eines meiner Tops (das, das am wenigsten verzogen war :-P) im Bruch auf einen Bogen Packpapier gelegt und den Schnitt abgenommen. Am Vorderteil habe ich noch ein paar Rundungen etwas geändert und das Top dann so zugeschnitten.

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Eine Herausforderung war das Nähen dann doch. Ich habe mir vor ein paar Monaten gebraucht eine Coverlock (Janome Cover Pro 2000 CPX) gekauft und brauchte nach vielen Nähversuchen auf Stoffresten ein Testobjekt, um mal wirklich was damit zu nähen. Wie ihr seht, ist es dieses Top geworden. Wie andere auch hatte ich Probleme mit den gefürchteten Fehlstichen, vor allem an den dickeren Nahtstellen. Zwischendurch habe ich ein paar mal ordentlich geflucht, aber am Ende waren alle Nähte fehlstichfrei.

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Mit dem Top bin ich relativ zufrieden, ein paar Zentimeter länger hätten im Nachhinein nicht geschadet. Das lässt sich ja aber beim nächsten Mal ohne Probleme umsetzen.

Was die Maschine angeht: Beste Freunde sind wir noch nicht geworden. Ich habe jedoch das Gefühl, dass sie Geduld und eine gewisse Einlaufzeit braucht, bis sie zuverlässig das tut, was sie soll. Wenn sie näht, finde ich die Nähte nämlich sehr schön. Wir werden sehen 😉

Bis bald!

Pia

 

Verlinkt: RUMS

Ein schneller Rock für heiße Tage

Soo,

nachdem es hier wieder eine Weile still war, zeige ich heute einen schnell genähten Jersey-Rock. Genäht habe ich ihn schon letztes Jahr, weil ich dringend noch einen Rock brauchte, der auch bei 40°C noch angenehm zu tragen ist.

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Als Schnitt habe ich den Rockteil von MAkikky von ki-ba-doo verwendet. Der Rock ist super schnell genäht: Zwei gleiche Schnittteile, Bündchen oben dran, Saum umnähen, fertig. Da ich bei meiner spontanen Nähaktion kein passendes Bünchen da hatte, habe ich einfach den gleichen Jersey verwendet wie für den Rock selbst.

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Den Saum habe ich ganz einfach mit dem Leiterstich (heißt der so?) auf der Overlock umgenäht.

Der Rock ist wie geplant schön luftig und perfekt geeignet für heiße Sommertage. Er ist schnell übergezogen und nimmt im Schrank oder unterwegs kaum Platz weg. Das nächste Mal würde ich vielleicht noch Taschen einbauen, es ist aber auch nicht schlimm ohne. (Habt ihr auch immer das Gefühl dass etwas fehlt wenn man keine Taschen hat? ;-))

Damit hoffe ich, dass uns der Sommer noch eine Weile erhalten bleibt und mein Rock noch ganz oft zum Einsatz kommt 🙂

Bis bald,
Pia

 

Schnitt: Sommerkleid MAkikky von ki-ba-doo

Verlinkt: RUMS

Einen Hoodie braucht man immer

Hallo und Grüß Gott!

Letzte Woche waren wir eine Woche in Österreich wandern. Dabei haben es endlich mal wieder ein paar Teile vor die Kamera geschafft. Bevor der Sommer hier endgültig ausbricht, zeige ich noch schnell einen Pulli, den ich schon im Frühjahr genäht habe. Ich wollte unbedingt einen kuscheligen Pulli mit Wickelkragen und habe mich schließlich für den „Hoodie Saroodie“ entschieden.

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Der Schnitt beinhaltet die Möglichkeit für eine Wickelkapuze, einen Wickelkragen oder einen Schlauchkragen. Ich habe mich für den Wickelkragen entschieden, das nächste Mal würde ich aber auch gerne noch die Kapuze ausprobieren.

Besonders angetan haben es mir die kleinen Details aus Leder an den Taschen, auf Oberarm, Rücken und am Kragen. Die Optik gefällt mir super gut und wertet meiner Meinung nach den ansonsten eher schlichten Pulli noch einmal auf.

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Die Kordel am Kragen ist aus einem Stück Innenstoff selbst gedreht. Eine Anleitung dafür ist auch beim Schnitt dabei.

Der Pulli wird bei mir gerne und oft getragen. Was mich allerdings ein bisschen stört ist, dass der doch eher schwere Kragen nach längerem Tragen nach vorne „runterzieht“ und sich dadurch im vorderen Schulterbereich der Stoff ein bisschen ausbeult. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Problem bei der Kapuze nicht auftritt, da die ja eher nach hinten zieht. Ansonsten sitzt der Hoodie aber sehr gut und macht auch von hinten eine schöne Silhouette (Die sackige Form ist etwas, was mich an normalen Hoodies immer ziemlich stört ;-)).

Das verregnete Frühjahr über hat mich mein Hoodie immer schön warm gehalten und auch jetzt im Wanderurlaub war ich froh, dass ich ihn dabei hatte. Wir hatten nämlich nicht nur strahlenden Sonnenschein wie auf den Bildern, sondern auch stundenlange Regengüsse, bei denen es in den Bergen ganz schön frisch werden kann. Und da ich ja eher der verfrorene Typ bin, wird der Pulli bestimmt auch den Sommer über an kühlen Abenden zum Einsatz kommen.

Damit  verabschiede ich mich mit einem kleinen Take-Out-Bild. Freiflug durch die Berge! 🙂

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Bis bald!
Pia

 

Schnitt: Hoodie Saroodie von Sarona homemade

Stoff: Jersey: Mies und Moos Pfeile, Sweat: Stoffladen bei meinen Eltern 😉

Verlinkt: RUMS

Mein kleines Nähreich – Fusion aus Alt und Neu

Halli hallo!

Heute möchte ich ein paar Fotos meiner neuen Nähecke zeigen. Bisher war es so, dass die allermeiste Zeit fast der komplette Esstisch mit Nähmaschinen und Stoffresten belegt war und nur eine kleine Ecke zum Essen frei geblieben ist. Auf Dauer war das nicht wirklich praktikabel, deshalb habe ich die letzte freie Ecke meiner kleinen Wohnung genutzt und eine Nähecke eingerichtet 🙂

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Mein Bettunterbau besteht aus Kallax-Regalen. Leider sind die Würfel ein paar Zentimeter zu klein für die Cover-Maschine. Deshalb habe ich die Würfel aus dünnerem Holz nachgebaut, dadurch ist genug Platz nach oben hin. Im unteren Fach ist eine Kiste für Stoff und Garn untergebracht.

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Die Platte oben ist nicht festgeschraubt, sondern nur mit einem kleinen Magnetschnapper gegen Verrutschen gesichert. Auf der anderen Seite liegt die Platte einfach auf Winkeln. So kann ich die Nähecke bei Bedarf leicht wieder abbauen. Ich halte mir gerne alle Optionen offen 😉

Oben steht noch ein Kästchen für den ganzen Kleinkram. Es ist nicht viel Platz, aber momentan reicht es noch. Mal sehen wie das in Zukunft noch wird^^

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Vor dem Fenster steht noch meine Singer Tretnähmaschine. Mit ihr wird alles gemacht, was nicht mit der Overlock oder Cover gemacht werden kann. Zierstiche kann sie leider nicht, im Normalmodus sind der Vorwärts- und Rückwärts-Geradstich vorgesehen.

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Ich habe allerdings über Ebay diverses Zubehör bekommen. Die Singer-Hilfsapparatebox enthält viele Füße, unter anderem zum Raffen und Rüschen und was auch immer 😉 Die meisten der Füße habe ich noch nicht ausprobiert. Einen Unterschnuraufnäher oder Zwölfstichkräußler brauche ich im Nähalltag eher selten 😉

Öfter in Gebrauch habe ich den Zickzack-Apparat. Er wird anstelle des normalen Nähfußes angeschraubt und schiebt den Stoff nach rechts und links. Dadurch entsteht ein Zickzack-Stich. Die Handhabung ist nicht ganz einfach, aber mit etwas Übung kann man schöne Zickzack-Nähte bekommen 🙂

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Ein Teil was mich immer wieder fasziniert ist der Knopfloch-Apparat. In eine Klappe an der Unterseite wird das gewünschte Template eingesetzt. Ein Zahnrad fährt die Kontur ab und steuert damit den Nähfuß vorne, sodass das passende Knopfloch genäht wird. Technik die begeistert 🙂 Und es funktioniert super. Man legt den Stoff unter den Fuß, senkt ihn ab und muss dann nur noch treten. Den Rest macht die Maschine allein 🙂

Alles in allem haben meine Maschinen jetzt endlich einen eigenen Platz bekommen. Zwar nur einen kleinen, aber mehr gibts einfach nicht 😉 Der begrenzte Platz ist vielleicht auch nicht schlecht, sonst würde sich wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit ein Haufen Stoffe ansammeln, die ich (weil ja Platz wäre) unbedingt kaufen müsste^^.

Damit verabschiede ich mich, habt eine schöne restliche Woche!
Bis bald,
Pia

 

Verlinkt: Creadienstag, Handmade on Tuesday, Machtzentrale

Des Sessels neue Kleider

Hallo zusammen!

Heute möchte ich euch mein Lieblingsmöbelstück vorstellen: Mein Lesesessel. In meiner kleinen Wohnung ist kein Platz für ein Sofa, ich wollte aber trotzdem eine Leseecke haben. Als ich dann bei den Kleinanzeigen den Sessel entdeckt habe, war es ein bisschen Liebe auf den ersten Blick. Günstig war er auch, also durfte der Sessel bei mir einziehen. Einziges Manko: Der Bezug besteht aus abgewetztem blauen Kroko-Kunstleder, das mir so gar nicht gefällt. Also habe ich dem guten Stück kurzerhand einen neuen Bezug verpasst.

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Als erstes habe ich mir günstigen Baumwollstoff beim Möbelschweden besorgt. Den Stoff habe ich dann mit Stecknadeln glatt auf den Sessel gesteckt und die Nähte mit einem Stift nachgezogen. So wurde jedes Schnittteil vom Original abgepaust. Die Teile habe ich dann zu einem ersten Probeteil zusammengenäht, um die Passform zu testen. Nachdem da alles gepasst hat, habe ich den Probebezug wieder aufgetrennt und die Einzelteile als Vorlage für den richtigen Stoff genommen. Etwas umständlich, aber dafür passt der Bezug jetzt (so einigermaßen^^)  :-).

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So sehr ich die geschwungene Form des Sessels mag, fürs Nähen war sie eher unpraktisch ;-). Damit der Bezug auch über das breite Kopfteil passt, besteht die Rückseite aus zwei Teilen, die überlappen und mit Druckknöpfen verschlossen werden. Der Originalbezug hat dort einen Reißverschluss, das habe ich mir aber gespart, es geht ja auch so.

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Damit der Sessel nicht ganz so langweilig wird, habe ich aus Blumenstoff Applikationen aufgenäht und einige Nähte mit rotem Garn abgesteppt. So kommt ein bisschen Farbe in die Wohnung. Aus dem gleichen Stoff habe ich seitlich noch eine Tasche angebracht, so haben Bücher oder Zeitschriften ihren Platz.

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Ganz perfekt geworden ist der Bezug nicht, vor allem an der Sitzfläche ist ein bisschen zu viel Stoff, so dass es meistens ein paar Falten wirft. Wirklich stören tut mich das aber nicht. Der Sessel ist trotzdem super gemütlich, genau richtig zum Lesen und Reinlümmeln ;-). Habt ihr auch solche Lieblingsmöbelstücke?

Liebe Grüße,
Pia

 

Schnitt: Selbst gemacht
Stoff: IKEA (Hauptstoff) und Stoffladen vor Ort
Verlinkt: RUMS

Das doppelte Röckchen

Einen wunderschönen Donnerstag!

Ganz unverhofft kann ich heute doch noch mitrumsen. Blogbeiträge scheitern bei mir gerade an nicht vorhandenen Bildern. Tagsüber, wenn die Sonne scheint, bin ich im Labor und wenn ich abends heim komme, ist die Sonne meistens weg und das Licht schlecht. Aaaaber: Heute abend habe ich die vorhandenen 10 Minuten Sonne genutzt, um noch schnell ein paar Bilder zu machen. Folglich gibts heute Spontanfotos von meinem (natürlich nicht gebügelten) Wickelrock.

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Der Rock hat in meinem Kleiderschrank einen besonderen Platz. Es ist nämlich mein erstes selbst genähtes Kleidungsstück und hat die ganze Sache mit dem Nähwahnsinn erst ins Rollen gebracht. Vor fast eineinhalb Jahren habe ich die alte Singer Tretnähmaschine meiner Uroma vor dem Verschenken bewahrt und über Weihnachten komplett zerlegt, gesäubert und frisch geölt. Natürlich wollte ich die Maschine anschließend ordentlich testen und habe mir dafür im Internet ein Nähprojekt gesucht. Wie ihr seht ist es der Wickelwenderock Midsommar von Melli von Verplüscht und Zugenäht geworden. Der Schnitt ist als Freebook auf ihrer Seite zu finden.

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Also war ich im Stoffgeschäft, habe mir Stoff ausgesucht und einfach losgelegt. Es hat eine Weile gedauert, mit Fußantrieb näht man automatisch langsamer als mit einer elektrischen Nähmaschine. Da ich aber eh nicht schnell nähe, ist mir das egal ;-). Mit dem Resultat bin ich aber sehr zufrieden. Ich freue mich jedes Mal darüber, dass mein erstes Kleidungsstück nicht nur tragbar ist, sondern auch komplett stromlos entstanden ist (wenn man mal vom Strom für das Bügeleisen absieht ;-)).

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Der Schnitt besteht aus drei Teilen und einem Bund. Für den Wenderock werden zwei gleiche Röcke genäht und am Ende miteinander verbunden. Als Verschluss habe ich KamSnaps verwendet, sie halten super und passen farblich schön dazu. Ich habe mich für eine frühlingshafte grüne und eine eher dezente blaue Variante entschieden. Ich kann mich immer noch nicht ganz entscheiden, welche Seite mir besser gefällt, das hängt aber auch stark vom Wetter und meiner Laune ab. Jetzt im Frühling trage ich gerne das frische grün. Tendenziell öfter trage ich aber die blaue Seite, blau ist einfach kompatibler mit dem Rest meines Kleiderschrankes 😉

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Am besten gefällt mir, dass der Rock Taschen hat. Sie werden mit Druckknöpfen seitlich am Bund befestigt und können jederzeit abgenommen werden. Die Druckknöpfe werden von einer Klappe verdeckt und fallen damit überhaupt nicht auf. Die Tasche besteht aus einer großen Reißverschlusstasche und einem kleineren aufgesetzen Täschchen, das mit Klett verschlossen wird. Ich bin sehr froh darüber, so hat Frau immer alles dabei 🙂

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Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Rock. Da ich im Labor leider keine Röcke tragen kann, wird er im Alltag eher selten getragen. Dafür am Wochenende um so lieber 🙂 Und wenn mir gerade danach ist (oder wenn ein Fleck auf den Rock gekommen ist), kann ich einfach den Look wechseln. Ich mag solche Kleidungsstücke!

Damit verabschiede ich mich und schaue mal, was es heute bei Rums noch so zu sehen gibt.

Bis bald!
Pia

 

Schnitt: Wickelwenderock Midsommar

Verlinkt: RUMS

 

Longhoodie Kapuziert.4us

Hallo, allerseits!

Erstmal danke für die vielen lieben Kommentare zu meinem Wind- und Wetterparka. Ich habe mich super darüber gefreut.

Heute zeige ich den ersten Pulli, den ich für mich genäht habe. Eigentlich ist es ja kein richtiger Pulli, sondern ein Longhoodie bzw Pulli-Kleid (oder wie man das auch immer nennt). Den Schnitt Kapuziert.4us habe ich bei einer Freundin gesehen und er hat mir so gut gefallen, dass ich auch einen haben wollte.

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Ich habe die lange Version genäht. Im Schnitt gibt es die Wahl zwischen einer großen und einer etwas kleineren Kapuze. Ich habe mich für die große Version entschieden, damit die Haare auch noch drunter passen. Die Kapuze ist auch wirklich groß und kuschelig.

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Als Tasche habe ich Känguru-Taschen aufgenäht, ein Pulli ohne Taschen geht einfach nicht ;-). Auf die Tasche habe ich noch ein Blümchen vom Innenstoff appliziert, als kleines Extradetail. Um alles noch ein bisschen aufzupeppen habe ich grüne Paspeln in die Nähte eingenäht, für mich ist das das Highlight am Pulli :-). Das nächste Mal würde ich vielleicht elastische Paspel verwenden, aber mit normaler geht es auch.

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Den Hoodie habe ich klassisch aus blauem Kuschelsweat genäht, der Innenstoff ist Jersey, beides vom Stoffmarkt. Ich trage ihn super gern, am liebsten als Kleidchen mit Strumpfhosen. Gerade bei Schmuddelwetter ist das super kuschelig. Der nächste Pulli nach diesem Schnitt ist schon in Planung, dieses Mal dann wahrscheinlich als kurze Version, ich würde auch gerne noch einen Zipper einbauen. Ich bin gespannt 😉 Erstmal stehen aber andere Nähprojekte an.

Bis bald,
Pia

 

Schnitt: Kapuziert.4us von leni pepunkt

Verlinkt: Me Made Mittwoch